14 Jahre für ein Zuhause – Selbstbestimmtes Wohnen

Beschreibung der Folge

Ein eigenes Zuhause – für die meisten ist das selbstverständlich. Doch warum ist genau das für viele Menschen mit Behinderung so schwer zu erreichen? Für Annika hat der Weg in ein selbstbestimmtes Leben ganze 14 Jahre gedauert. Und das obwohl das Recht auf freie Wahl der Wohnform schon längst gesetzlich verankert ist. Ihre Geschichte zeigt, wie groß die Lücke zwischen einem eigentlichen Grundrecht und der Realität vieler Betroffener bis heute ist. In dieser Folge begleitet Alina Annika und ihre Familie auf diesem langen Weg. Gemeinsam mit Annikas Mutter Inge Rosenberger sowie zwei Experten spricht sie über bürokratische Hürden, unklare Zuständigkeiten und die Herausforderungen, die entstehen, wenn ein inklusives Wohnprojekt nicht in bestehende Strukturen passt. Doch hinter zahlreichen Formularen, Zuständigkeiten und langen Wartezeiten stehen auch Menschen, deren Alltag sich über Jahre fast ausschließlich um Pflege, Organisation und Gespräche mit Behörden dreht. Was macht es mit Eltern, wenn sie jahrzehntelang die Verantwortung für ihr erwachsenes Kind tragen und was bedeutet das für die eigene Gesundheit, für Partnerschaften und für das eigene Familienleben? Eine Folge über Selbstbestimmung, Beharrlichkeit und die Frage, warum der Weg in ein eigenes Zuhause für viele Menschen noch immer viel zu lang ist.

Redaktion und Moderation: Alina Seitz

Sounddesign: André Wimhofer

„Zwischen den Ohren – eine Gratwanderung zwischen Körper und Geist“ ist eine Produktion von Journalistik-Studierenden der Universität Passau.

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